Senioren - IndustrieArchäologie

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Senioren

Anwendungen
 

Die Seele altert nicht

Studien und die Praxis belegen, dass eine sinnvolle geistige und körperliche Betätigung im Alter viel zu besserer Gesundheit und geistiger Leistungsfähigkeit beitragen. Man hat z.B. festgestellt, dass ein Pflegefall hinausgeschoben und die gefürchtete Alzheimer-Krankheit dadurch gar nicht ausbricht (arte.tv vom 8.4.2008). 2000 Senioren mit Jahrgang 1905 absolvierten alle 2 Jahre an der Universität Odense (DK) Tests zu geistigen und körperlichen Fähigkeiten. Unter den 166 Teilnehmern die 100 Jahre alt wurden konnten sich 1/3 noch selbst versorgen.

Fit bleiben:
- pro Tag 1/2 bis 1 Std sich sportlich betätigen (Gymnastik, Nordic Walking, Radfahren).
- Neues lernen (Computer, Internet, digitales Fotografieren, altes Handwerk und Fabrikationsprozesse erforschen.
- Artikel über industriearchäologische Objekte verfassen, unsere Redaktion bietet Ihnen dazu viele Hilfen an. Kontaktieren Sie uns im voraus.
- Sinnvolle Beschäftigung suchen und regelmässig ausüben. Eine Gruppe gründen. Unsere Themenliste  vermittelt dazu Anregungen.

Kinder und Pensionäre in Quartierstrassen
können gegen den unvorsichtigen Individualverkehr Massnahmen ergreifen, in dem die Kinder ermuntert werden mit regenlöslichen Kreiden gross auf die Strasse zu zeichnen und dadurch die Strasse zum Spielen in Besitz zu nehmen: bewirkt Wunder.

Gefährliches Velofahren ?
BfU-Bericht vom  30.7.2010: Die Todesfälle auf der Srasse sind zurückgegangen ausser bei Velofahrern.
Praxiserfahrung:
1) Wenn Sie ein Kreisel erst bei der 2. oder späteren Ausfahrt verlassen, dann fahren Sie in der Fahrbahnmitte und nicht am Rand, sonst werden Sie von ungeduldigen Autofahrern die beim ersten Ausgang den Kreisel verlassen, überholt und abgeschnitten. Geben Sie klare Handzeichen.
2) Eine gefährliche Behördendummheit sind neuerdings sinnlose teure Inselchen in Strassenmitte, wobei die Strasse darum in einem Bogen geführt wird. Fahren Sie auch hier in Strassenmitte und nicht am Rand, sonst schneidet Ihnen ein überholendes Fahrzeug den Weg am Bogenausgang ab.
3) Befindet sich auf einer Kuppe eine nach links abzweigende Einspurstrecke, dann geben Sie sehr frühzeitig ein Handzeichen, sonst werden Sie links überholt.
4) ÖV-Busfahrer pflegen oft auf halber Buslänge wieder einzuschwenken.
5) Gefährliche Behördendummheit: Vielerorts sind mit gelber gestrichelter Linie Velostreifen markiert, aber genau dann wenn sich durch eine Strassenverengung eine gefährliche Situation ergibt, fehlt diese Markierung.

Mobilität im Alter

Junglenker gefährlicher als Senioren und Fahrerassistenzsysteme statt Willkür durch Verwaltung
Am 2. Juli 2010 14:21 Uhr hat Radio DRS folgende Mitteilung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU)  veröffentlicht:
"Der verbreitete Glaube, Senioren verursachten am meisten Unfälle im Strassenverkehr, lässt sich statistisch nicht erhärten. Im Gegenteil stellen Junglenker die grösste Gefahr im Verkehr dar.
Entgegen allen Gerüchten sind Senioren keine besondere Gefahr im Strassenverkehr, hält die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) fest. Demnach sterben pro Jahr in absoluten Zahlen fast doppelt so viele Menschen nach Unfällen, bei denen unter 24-Jährige am Steuer sassen, als wenn es über 70-Jährige waren.
Diskussion zielt an Realität vorbei
«Die Diskussion über gefährliche Senioren am Steuer ist merkwürdig», sagte BfU-Sprecher Daniel Menna. Sie stimme nicht mit der Realität auf den Strassen überein.
Die BfU stützt sich bei ihrer Analyse auf Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS): Im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre starben jährlich 43 Menschen nach Unfällen, an denen über 70-jährige Autolenker beteiligt waren. 360 Personen wurden schwer verletzt.
Junglenker in mehr schwere Unfälle verwickelt
Bei Unfällen, in denen Lenker im Alter zwischen 18 und 24 Jahren involviert waren, wurden 74 Personen getötet und 931 schwer verletzt.
Die BfU geht davon aus, dass in der Schweiz rund 350'000 Menschen über 70 Jahre einen Führerschein besitzen und Zugang zu einem Auto haben. Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es 250'000 Personen. Wie viele Kilometer die beiden Gruppen im Auto zurücklegen, sagt die Studie nicht aus. (haem, sda)".






Mobilität im Alter

Es müssen in der Schweiz die diskriminierenden 2-jährigen Arztbesuche verschwinden.
Ärzte sind zum Heilen da und nicht dazu da Aussonderungen vorzunehmen wie seinerzeit im Hitlerdeutschland. Im heutigen Deutschland gibt es wohlweislich keine solche Arzt-Diskriminierungen. Die Polizei kann aber bei schwerwiegendem Fehlverhalten den Ausweis entziehen. Zudem können 90+ jährige Deutsche hier in der Schweiz problemlos herumkurven. Kommt dazu, dass viele Einkaufszentren nur mit dem Auto erreichbar sind.
In der Sendung des Regionaljournals ag-so vom 2.3.2011 betonte der Sprecher der Aargauer Hausärzte Heini Zürcher, wie wichtig gerade im Alter das Autofahren ist.

Bis ins hohe Alter sollen die Senioren selbständig sein, aber die Überreaktion der Aargauer Regierung und der Verwaltung auf den Einzelfall Brugg will neuerdings noch mehr diskriminierende Regulierung: Hier ein Bericht eines Gärtnermeisters zu dieser unglaublichen Altersdiskriminierung des Aargauischen Strassenverkehrsamtes.

 
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